Implantat-Zahnersatz

Implantat-Zahnersatz – vollwertiger Ersatz verloren gegangener Zähne

Ein Implantat im Kieferknochen ermöglicht heute dank medizinischer Forschung und ärztlicher Erfahrung den sicheren und dauerhaften Ersatz eines verloren gegangenen Zahns.

Bei einem Zahnimplantat handelt es sich um eine künstliche Zahnwurzel, die sowohl von speziell qualifizierten Zahnärzten als auch von Kieferchirurgen „eingepflanzt“ wird. Nach erfolgter Einheilung des Implantates wird es mit dem implantatgestützten Zahnersatz versorgt.
Langzeitstatistiken belegen die ausgezeichnete Langlebigkeit von implantatgestütztem Zahnersatz – gute Mundhygiene vorausgesetzt.

Die Implantation künstlicher Zahnwurzeln stellt heute eine ausgereifte Methode zum vollwertigen Ersatz verloren gegangener Zähne dar, die es ermöglicht, nach Zahnverlust das Gebiss in all seinen Funktionen wieder herzustellen.

Procedere in unserer Praxis:

Die beiden Zahnärztinnen Dr. Josefine Goy und Dr. Stefanie Fuchs führen die Versorgung mit Zahnersatz auf Zahnimplantaten durch und arbeiten hierzu in der Mehrzahl der Fälle mit einem spezialisierten ortsansäßigen Fachkollegen zusammen, der alle Besonderheiten im Zusammenhang mit dem Einbringen von Implantaten in den Kiefer hervorragend beherrscht.

Nach Ablauf der Einheilzeit wird das Implantat durch den Oral-/Kieferchirurg freigelegt. Danach werden alle weiter führenden Arbeiten für die Herstellung und auch das Einsetzen des implantatgestützten Zahnersatzes sehr routiniert in unserer Praxis ausgeführt.

Was sind Implantate?

Implantate bestehen bevorzugt aus reinem Titan, einem Werkstoff, der sich in der Medizintechnik bereits lange bewährt hat und biologisch sehr gut verträglich („biokompatibel“) ist.
Die Zahnimplantate werden in den Kieferknochen eingebracht (ähnlich einer Schraube) und sind nach einer Einheilzeit von meist drei Monaten belastbar. Sie ermöglichen den gezielten Lückenschluss. Sie verbessern die Stabilität des Gebisses und können sogar unter zu „lockeren“ Prothesen für festeren Halt sorgen.

Konstruktionsprinzipien des implantatgestützten Zahnersatz (Implantatprothetik):

Die Konstruktion von Zahnersatz ist naturgemäß sehr komplex.

Je nach Anzahl, Größe und Verteilung der Zahnlücken eines Kiefers und der Belastbarkeit der verbliebenen Zähne unterscheidet der Zahnarzt auch beim implantatgestützten Zahnersatz zwischen

  • festsitzend (Kronen und Brücken) und
  • herausnehmbar (Prothesen mit unterschiedlichen „Halteelementen“)

Festsitzender implantatgestützter Zahnersatz:

  • Wenn einzelne Zähne fehlen, so schließt eine fest einzementierte oder verschraubte Implantatkrone die Lücke. Die lückenbegrenzenden Zähne bleiben hierbei unversehrt, während beim „konventionellen“ Lückenschluss eine zahngetragene Brücke anzufertigen ist, für die beide lückenbegrenzenden Zähne beschliffen werden müssen.
  • Wenn 3-4 benachbarte Zähne fehlen, so können diese durch eine fest einzementierte oder verschraubte Implantatbrücke über nur 2 Implantaten ersetzt werden. Der Zahntechniker fügt zwischen die beiden Implantatkronen ein sogenanntes „Brückenglied“ im festen Verbund ein. Diese Implantatbrücke ist im Alltag von natürlichen Zähnen nicht zu unterscheiden.

Herausnehmbarer implantatgestützter Zahnersatz:

  • Wenn zahlreiche oder gar alle Zähne fehlen, so wird auch ein implantatgestützter Zahnersatz meist abnehmbar gestaltet. Über passgenaue Verbindungselemente zu einigen strategisch günstig verteilten Implantaten je Kiefer findet ein schön gestalteter Zahnersatz sicheren Halt, kann aber zur täglichen Zahnpflege und auch für gelegentlich erforderliche „Wartungsarbeiten“ mit wenigen Handgriffen aus dem Mund entnommen werden.
  • In diesen herausnehmbaren Zahnersatz lassen sich auch eigene Zähne mit einbeziehen. Falls die eigenen Zähne den ausreichenden, dauerhaften Halt für komfortabel zu tragenden Zahnersatz nicht mehr leisten können, empfiehlt sich heute „Pfeilervermehrung durch Implantation“.
  • Bei ausreichender Zahl von Zähnen/Implantaten wird der Zahnersatz dann als „abnehmbare Brücke“ gestaltet, die den Gaumen und den Unterzungenraum frei lässt. Das optimiert den Tragekomfort des Zahnersatzes.
  • Auch eine bereits vorhandene, aber aufgrund ungünstiger Kieferverhältnisse schlecht sitzende Total- oder Teilprothese kann durch den nachträglichen Einbau implantatgestützter „Halteelemente“ lagestabilisiert werden.

Herstellung Ihres Zahnersatzes:

Bei der Herstellung von Zahnersatz (Prothetik) setzen wir auf Qualität und Ästhetik. Unser ortsansässiges Dentallabor fertigt nach unseren Behandlungsunterlagen Ihren passgenauen Zahnersatz „Made in Germany“ in konstanter Qualität, zuverlässig und termingerecht.

In anspruchsvollen Behandlungssituationen stellen sich unsere Patienten im Dentallabor zur individuellen Zahnfarbbestimmung vor. Kurz vor dem Einsetzen der neuen Frontzahnkrone/n wird der speziell geschulte Zahntechniker auf Wunsch die Keramikverblendung im Beisein des Patienten „individuell charakterisieren“.